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Gesundes Wohnen : Arbeitskreis Baubiologienord

Gesundes Wohnen im Alt wie im Neubau

Ihre Kinder sind häufig kränkelnd, wirken müde und unkonzentriert ? Sie schlafen unruhig, haben Kopfschmerzen oder Schwindelanfälle ?
Die Symptome wechseln nach Zeiten der Abwesenheit ?

Foto: Weg in Neukirchen Ostholstein

Mögliche Ursachen sind :

  • Holzschutzmitteln
  • Formaldehydbelastungen
  • Verdeckte Schimmelbelastungen
  • Elektrostress

Meistens finden Betroffene zu spät den Weg zum Baubiologen, der in vielen Fällen schon im Vorwege abklären könnte, welche Gefahren lauern. "Gerade Familien mit Kindern, Allergikern oder Kranken sollten sich absichern, ob es sich im neuen Zuhause auch gesund leben lässt. Die Kosten für eine Beratung sind verhältnismäßig gering, wenn man die Gesundheitsrisiken und die möglichen Folgekosten für die Sanierung des Hauses bedenkt."

Sogar im Neubau kommt es immer wieder zu Fehlern, die enorme Auswirkungen haben können. Insbesondere Zeitdruck verleitet den Bauherrn zu fatalen Fehlern :

  • Der Bau wird nicht ausreichend getrocknet oder der Trocknungsprozess erschwert.
  • Der Luftwechsel erfolgt durch ein falsches Lüftungsverhalten oder baulicher Gegebenheiten nur unzureichend.
  • Giftige Lösungsmittel dünsten oft noch Jahre aus.
  • Elektromagnetische Felder lösen Elektrostress aus, der empfänglichen Menschen bis zur dauernden Schlaflosigkeit bringen kann.

Wer sich nicht sicher ist, ob er richtig lüftet, ob die Luft im neuen Haus auch wirklich kein Gesundheitsrisiko darstellt, sollte frühzeitig sachkundigen Rat einholen etwa bei kompetenten Architekten, Baubiologen, Umweltverbänden oder der Umweltbehörde.

25 Aspekte des gesunden Bauens

  1. geologisch ungestörter Bauplatz
  2. Wohnhaus abseits von Industriezentren und Hauptverkehrswegen
  3. Dezentralisierte, lockere Bauweise in durchgrünten Siedlungen
  4. Wohnung und Siedlung individuell, menschenwürdig, familiengerecht und die Bildung von Lebensgemeinschaften fördernd
  5. Baustoffe natürlich und unverfälscht
  6. Wände und Decken diffusionsfähig
  7. Natürliche Regulierung der Raumfeuchte (hygroskopische Baustoffe)
  8. Filterung und Neutralisierung von Schadstoffen der Luft ( Sorptionsfähigkeit der Baustoffe)
  9. Abgewogenes Maß von Wärmespeicherung, Wärmedämmung, und Wärmedämpfung
  10. Optimale Oberflächen- und Raumlufttemperaturen
  11. Strahlungswärme zur Beheizung unter weitgehender Nutzung der Sonnenenergie
  12. Geringe und rasch abklingende Baufeuchte
  13. Geruchsneutralität (angenehm riechend) ohne Abgabe toxischer Dämpfe
  14. Naturgemäße Licht-, Beleuchtungs- und Farbverhältnisse
  15. Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen
  16. Keine erhöhte radioaktive Strahlung der Baustoffe
  17. Erhaltung des natürlichen luftelektrischen Feldes und einer physiologisch günstigen Ionisierung im Raum
  18. Ohne Veränderung des natürlichen Magnetfeldes
  19. Ohne Ausbreitung technischer elektromagnetischer Felder
  20. Die lebenswichtigen kosmisch-terrestrische Einstrahlung erhaltend
  21. Anwendung der physiologischen Erkenntnisse zur Raumgestaltung und Einrichtung
  22. Berücksichtigung harmonischer Maße, Proportionen und Formen
  23. Zu keinen Umweltproblemen und hohen Energiekosten führend
  24. Den Raubbau an wichtigen Rohstoffen nicht fördernd
  25. Keine sozialen Folgelasten durch schädliche Nebenwirkungen aller Art verursachend
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